Was ist "Lomografie"

Eine subjektive, persönliche Beschreibung

Lomografie ist eine Art zu fotografieren. Sie war mal Hip, In, Mode, wie vieles Neue das junge Menschen cool finden. Nun nach mehr als 25 Jahren ist es, ich weiß nicht was, vielleicht zum Kult geworden. Die Lomografie ist in der Zeit der Analogfotografie entstanden und bei ihr geblieben. Es geht darum mit einfachen, analogen Kameras Spaß zu haben, so perfekte Lomos (Fotos) zu schießen wie der Moment, das Leben sie bietet. Im Grunde erklären die 10 Lomografischen Regeln alles.

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Ein perfektes Bild ist nicht ein superscharfes mit zig Megapixeln, im goldenen Schnitt, optimal belichtet und bearbeitet sondern ein Bild das Freude macht, zum denken, fragen und spielen anregt, genau wie das leben. Natürlich geht das mit Hightech Digital-Kameras und Smartphones genauso, aber… Probiert es aus, Lomografieren muss man fühlen, das Vorbereiten, einstellen der Kamera, das Auslösen. Das zurückspulen des Films, das mit Spannung auf die Entwicklung warten und die freudige Verwunderung über die Bilder, die vergangenen Momente.

Das W.W.W. der Lomografie
Was ist es? – Ein Kult aus Wien, über 25 Jahre alt. Spaß mit einfachenanalogen Kameras. Spaß an zufälligen Bildern.
Wozu ist es gut? – Bringt Lebensfreude, hilft beim Abschalten und dient der Kommunikation. Weil sie immer wieder anders ist, hält die Lomografie den Geist fit und schafft neue Verknüpfungen.
Wie geht es? – Mindestens braucht man eine analoge Kamera und ein Film. Empfehlenswert für den Anfang ist eine Lomo LC-A+ und ein 200 oder 400 ASA farbnegativ Film. Die LC-A+ ist eine Automatik Kamera mit manuellem Fokus und coolen Details. Ein Farb-Negativ Film ist am Anfang dem Dia- oder Schwarzweißfilm vor zu ziehen weil billiger und schneller bei der Entwicklung und Digitalisierung.

Für mich ist Lomografie = Leben. “Ich lomografiere also bin ich” ist die logische Schlussfolgerung. Beim Lomografieren bin ich mitten in der Lebensfreude, ganz im Augenblick.

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Meine Lomo-Kameras

Die Ein paar Studenten in Wien erfanden Mitte der 90er die “Lomografie” und gründeten die Lomografischen Gesellschaft.
Begonnen habe ich mit dieser Art zu fotografieren in den späten 90ern mit der Lomo LC-A (rechts im Bild).

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Schon 2002 belichtete ich meinen 100sten Film mit dieser Kamera. 2007 lies die Lomografischen Gesellschaft eine Weiterentwicklung der LC-A, die LC-A+ in China herstellen. Hier, links im Bild, eine Sonderedition, die LC-A+ SilverLake. Mit der LC-A+ waren nun Doppelbelichtungen möglich und die Verwendung eines Splitters und eines Drateuslösers.

P1020977_klein Erst gut 10 Jahre später entdeckte ich weitere interessante lokomäßige Kameras bei der Lomografischen Gesellschaft. 2012 die richtig coole Lomo LC-A Wide das 17mm Weitwinkel macht richtig Freude.

2007 – LC-A+
2010 – Diana F+
2011 – Diana mini
2012 – Fisheye II, Lubutel 66+
La Sardina, Instax Lomo LC-A, Spocket Rocket Instax Wide…


Interessante Links zum Thema

“Internetseite der Lomografischen Gesellschaft
Die original Ten Golden Rules
Offizielle Lomografie Historie